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ARES Konferenz

In Verbindung mit der ARES Konferenz organsiert Prof. Pernul zusammen mit Prof. Fernandez den Workshop zu „Secure systems methodologies using patterns“ (SPattern 2010). Der Workshop findet in diesem Jahr vom 15. - 18. Februar in Krakau, Polen statt und ermöglicht es Forschern aus aller Welt die neuesten Ergebnisse auf demGebiet der Security Patterns und verwandten Disziplinen vorzustellen.


Projekt-News

CONCEPTNET GmbH und Universität Regensburg kooperieren in 900.000 Euro-Projekt
Freitag, 24. Oktober 2008

Das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium im Zuge der High-Tech-Offensive geförderte Projekt umfaßt die Entwicklung einer Referenzlösung für mittelständische, kleine und kleinste Unternehmen zum gesicherten und kostengünstigen Datenaustausch durch Nutzung von zu erforschenden allgemeingültigen Sicherheitsmustern (Patterns).

 

Im engen Verbund von Wissenschaft und Praxis werden die beiden Projektpartner, die Universität Regensburg mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I unter Leitung von Prof. Pernul und die CONCEPTNET GmbH nahezu drei Jahre an dem Vorhaben arbeiten.

 

Das Projekt umfaßt die Realisierung einer softwarebasierten Referenzlösung zum gesicherten und kostengünstigen Datenaustausch zwischen mittelständischen, kleinen und kleinsten Unternehmen. Angestrebt ist der Aufbau einer Produktfamilie, die in unterschiedlichen Konfigurationen eine sichere Kommunikation ermöglicht und kostengünstig, flexibel und einfach einzusetzen ist. Die intendierte Lösung sieht die Entwicklung und Nutzung von Sicherheitsmuster zur Bildung von Referenzlösungen für Klassen heterogener Systeme vor, die mit geringem Aufwand auf andere Klassen übertragen werden können.

 

Umgesetzt und evaluiert soll die Softwarelösung anhand der realen Aufgabenstellung VMP (Verkaufstägliche Marktbeobachtung am Point-of-Sale, POS) im Pressebereich werden, über die CONCEPTNET heute bereits täglich ca. 10.000 Einzelhändler abwickelt und den Pressegroßhandel über den aktuellen Stand der Verkäufe am POS zeitnah informiert. Die Lösung soll adaptierbar und flexibel gestaltet werden, sodass die Anwendung leicht auf weitere Einsatzbereiche ausgeweitet werden kann.

 

Kommerzielle Software zur Realisierung des Projektvorhabens existiert derzeit nicht am Markt bzw. ist zu komplex und zu teuer, da auf die Anforderungen größerer Unternehmen zugeschnitten.
Die dargestellten Rahmenbedingungen beeinflussen den Lösungsvorschlag in hohem Maße. Dieser muss individuelle Lösungen für unterschiedliche Klassen heterogener Systeme berücksichtigen, skalierbare Sicherheit erreichen, kostengünstig sein. Die zu entwickelnde Lösung soll das Sicherheitsniveau der Anwendung signifikant erhöhen.

 

Entwickelt werden sollen generische Lösungen zur Benutzerauthentisierung, Autorisierung und Zugriffskontrolle, Beweissicherung und zur Kommunikationssicherheit, dabei insbesondere zur Wahrung der Integrität, der Vertraulichkeit und für Kommunikationsnachweise in Form von digitalen Signaturen. Zur Umsetzung der Sicherheitslösung sollen Sicherheitsmuster (security patterns) eingesetzt und adaptiert werden. Für jede Sicherheitsanforderung und die wichtigsten heterogenen Klassen "System – Übertragungskanal - eingesetzte Protokolle" soll ein Referenzmodell als Sicherheitsmuster entwickelt werden, das nach entsprechender Anpassung rasch und unter geringem Aufwand auf ähnliche Sicherheitsanforderungen in anderen Klassen angewendet werden kann. Dabei soll soweit möglich auf das Erfahrungswissen anderer Pattern-Autoren zurückgegriffen werden und deren Muster für die eigene Aufgabenstellung adaptiert werden.

 

Das Projekt wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit dem Programm "High-Tech-Offensive Bayern" gefördert.


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